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Paderborn im Fokus – Monatsrückblick Februar 2026

Paderborn im Fokus – Monatsrückblick Februar 2026

Im Februar 2026 gab es in Paderborn zahlreiche Entscheidungen zu Finanzen, Integration, Stadtentwicklung und Verkehr. Hier der kompakte Überblick.

Veränderungen mit Zukunft

Was diesen Monat wichtig war

  • Der Rate bestätigte die Gültigkeit der Bürgermeisterwahl vom Herbst 2025, wodurch der Amtsantritt rechtmäßig gesichert wurde.
  • Ein externer Berater wurde beauftragt, die Haushaltskonsolidierung der Stadt zu begleiten – ein Schritt zur langfristigen finanziellen Stabilität.
  • Im Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration wurden neue Arbeitsgruppen für Festivals und Integrationspreise eingerichtet, um die Vielfalt der Stadt sichtbar zu machen.
  • Die Geschäftsordnung des Jugendhilfeausschusses wurde aktualisiert, und der SC Paderborn 07 wurde als freier Träger der Jugendhilfe anerkannt.
  • Im Ausschuss für Umwelt, Klima und Mobilität wurde ein Antrag zur Verbesserung der Radverkehrsführung abgelehnt, aber kritische Punkte wie fehlende Sicherheitsstreifen wurden erfasst.
  • Der Bezirksausschuss Schloß Neuhaus/Sande beschloss eine Änderung des Flächennutzungsplans für Windkraft in Altensenne und beantragte Berichte zu Infrastrukturprojekten.

Finanzen im Fokus: Haushaltskonsolidierung und Berichte

Der Rat beschloss im Februar 2026, einen externen Berater für die Haushaltskonsolidierung einzusetzen. Dieser soll die Stadt bei der langfristigen Planung und Umsetzung finanzieller Maßnahmen begleiten. Ziel ist es, die Finanzkonsolidierung nachhaltig zu sichern und zukünftige Haushaltsentscheidungen zu optimieren.

Im Betriebsausschuss Gebäudemanagement wurden die Finanzberichte für das Jahr 2025 vorgestellt. Die ordentlichen Erträge lagen bei 53,5 Millionen Euro, während die ordentlichen Aufwendungen bei 39,5 Millionen Euro blieben. Die Personalkosten sanken um zehn Prozent, und die Bilanziellen Abschreibungen reduzierten sich auf lediglich 1.221 Euro.

Im Ausschuss für Märkte und Feuerwehr wurde ein Zwischenbericht zum Wirtschaftsplan 2025 vorgelegt. Die Investitionssumme aus dem Vermögensplan 2025 wurde nicht erreicht, weshalb Investitionen in das Jahr 2026 verlagert wurden. Die Haushaltsreste stiegen auf 4,377 Millionen Euro.

Integration und Chancengleichheit: Neue Wege in der Stadtgesellschaft

Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration beschloss die neue Geschäftsordnung und gründete drei Arbeitsgruppen, darunter für das Internationale Fest der Begegnung und die Verleihung des Integrationspreises.

Die Gruppe Deutsch-Türkische Freundschaft stellte Anträge zur Nutzung städtischer Sport- und Schulsporthallen, zur Einführung eines religiösen-neutralen Formulars für Unterrichtsbefreiungen und zur Sichtbarmachung der Partnerschaft mit Beylikdüzü in der Stadt.

Im Gleichstellungsausschuss wurde ein Antrag auf Förderung einer Lesung aus finanziellen Gründen abgelehnt. Die SPD stellte Anfragen zur Bereitstellung von Hygieneartikeln an Schulen und zur Benennung von Straßen nach Frauen.

Stadtentwicklung und Verkehr: Planungen und Kritik

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen beschloss mehrere Bebauungspläne, darunter die Aufhebung des Bebauungsplans für den Rohrbachweg und die Neuordnung des Bereichs Detmolder Straße / Steubenstraße. Der Flächennutzungsplan 167 für Windkraft in Altensenne wurde aktualisiert.

Im Ausschuss für Umwelt, Klima und Mobilität wurde ein Antrag der Grünen zur Verbesserung der Radverkehrsführung abgelehnt. Die Verwaltung begründete dies damit, dass einige Aspekte bereits in Prüfung sind. Kritische Punkte wie fehlende Sicherheitsstreifen an der Bahnhofstraße wurden jedoch erfasst.

Der Bezirksausschuss Schloß Neuhaus/Sande beantragte einen Sachstandsbericht zu Windkraft in Sander Bruch und eine Radwegeverbindung zu den Fischteichen. Zudem wurde ein Bericht zum Zustand des Brunnentheaters gefordert.

Integration und Jugend: Neue Strukturen

Der Jugendhilfeausschuss wählte neue Vorsitzende und Schriftführer. Der SC Paderborn 07 e.V. wurde als freier Träger der Jugendhilfe anerkannt. Die Kindergartenbedarfsplanung für das Jahr 2026/27 wurde auf den März verschoben.

Ausblick und Zusammenfassung

Der Februar 2026 war in Paderborn ein Monat mit klaren Entscheidungen und neuen Strukturen. Ob in der Finanzplanung, in der Integration oder in der Stadtentwicklung – die Stadt bewegt sich weiter in Richtung einer nachhaltigen, inklusiven und zukunftsorientierten Entwicklung. Im März wird sich zeigen, ob die geplanten Maßnahmen in die Umsetzung gehen können.

Quellen

Sitzung

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