Gevelsberg: Soziale Angebote und Integrationsarbeit im Fokus
Im April 2026 standen in Gevelsberg soziale Angebote und Integrationsarbeit im Mittelpunkt. Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration setzte sich mit neuen Projekten, einem Verfügungsfonds und einem neuen Logo auseinander.
Soziale Integration und bürgerschaftliches Engagement in Gevelsberg
In einer Stadt wie Gevelsberg, die sich durch eine heterogene Bevölkerungsstruktur auszeichnet, ist soziale Arbeit und Integrationsförderung ein zentraler Bestandteil der kommunalen Politik. Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) hat in diesem April 2026 mehrere Entscheidungen getroffen, die die Stadt in Richtung einer inklusiveren Gesellschaft führen sollen. Besonders hervorzuheben ist die Arbeit des Verfügungsfonds, der kleinere Integrationsprojekte finanziell unterstützt.
Der Verfügungsfonds: Förderung von Integrationsprojekten
Der Verfügungsfonds des ACI ist ein zentraler Baustein der Integrationspolitik in Gevelsberg. Mit einem jährlichen Budget von maximal 1.000 Euro werden Projekte gefördert, die der Integration in der Stadt dienen. Förderfähig sind beispielsweise Stadtfeste, Workshops, kreative Projekte oder auch Aktionen wie der Weihnachtsbaum oder Wintermützen für Kinder.
In der Sitzung am 23. April 2026 wurden die Richtlinien für den Verfügungsfonds aktualisiert. Ziel ist es, klare Kriterien zu schaffen, anhand derer Projekte bewertet werden – unter anderem die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, die Förderung von Nachbarschaftskontakten und die Integration unterschiedlicher Gruppen. Die neuen Richtlinien sollen ab sofort als Grundlage für Anträge dienen.
Neue Projekte und Veranstaltungen: Integration in der Praxis
Neben der Aktualisierung des Verfügungsfonds standen in der Sitzung auch konkrete Projekte im Fokus. Die Volkshochschule Ennepe-Ruhr-Süd stellte zwei Projekte vor: „Familien im Mittelpunkt“ und „Transfer und Weiterentwicklung einer LernBar für junge Männer“. Beide Projekte zielen darauf ab, Familien und junge Männer in der Stadt zu stärken und sie in das soziale Leben einzubinden.
Darüber hinaus wurde Murat Öner, Kontaktbeamter der Polizei für interkulturelle und interreligiöse Angelegenheiten, vorgestellt. Seine Rolle ist es, als Brücke zwischen der Polizei und der Bevölkerung zu fungieren, um Missverständnisse zu vermeiden und Vertrauen aufzubauen.
Ein neues Logo für einen neuen Namen
Der Integrationsrat wurde im Jahr 2026 in „Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration“ umbenannt. Mit dieser Änderung soll der Fokus stärker auf Chancengerechtigkeit gelegt werden – nicht nur bei der Integration, sondern auch in anderen Bereichen der sozialen Arbeit.
Ein weiterer Schritt in dieser Richtung war die Einführung eines neuen Logos. Das Logo trägt die Abkürzung „ACI“ und wurde landesweit einheitlich gestaltet, um die Erkennbarkeit des Ausschusses zu erhöhen. Der Entwurf wurde einstimmig angenommen und ist nun offizieller Teil der Identität des Ausschusses.
Ausblick: Integration als kontinuierlicher Prozess
In Gevelsberg ist die Arbeit für Chancengerechtigkeit und Integration kein einmaliger Prozess, sondern ein kontinuierlicher Aufbau von Strukturen, die allen Bevölkerungsgruppen zugutekommen. Mit dem Verfügungsfonds, neuen Projekten und einem neuen Logo hat der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration im April 2026 wichtige Meilensteine gesetzt. Die Herausforderung besteht nun darin, diese Strukturen zu festigen und sie in die Praxis der Stadtgesellschaft zu integrieren.
Quellen
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