Gevelsberg im Februar 2026: Entscheidungen für Kita, Kultur, Wirtschaft und mehr
Der Februar 2026 brachte in Gevelsberg wichtige Entscheidungen im Bereich Kita-Plätze, städtische Infrastruktur, Kultur und Soziales. Hier ist der Monatsrückblick.
Entscheidungen, die Gevelsberg verändern
Was diesen Monat wichtig war:
- Der Jugendhilfeausschuss beschloss die Fortschreibung des Kindergartenbedarfsplanes 2026/2027 mit insgesamt 1.155 Kita-Plätzen und 90 Tagespflegeplätzen.
- Der Ausschuss für Stadtentwicklung nahm die Spielplatzsatzung neu und legte den Grundstein für Kinderfreundlichkeit in städtischen Spielräumen.
- Der Ausschuss für Senioren, Gesundheit und Soziales nahm einen Bericht zu aktuellen Entwicklungen im Asylbereich und zur Haushaltssatzung 2026 auf.
- Der Ausschuss für Schulen, Kultur, Sport und Freizeit beschloss mehrere Maßnahmen zur Sportanlagenpflege und zur Förderung kultureller Projekte.
- Der Betriebsausschuss der Technischen Betriebe beschloss Investitionen von über 1,7 Millionen Euro in Abwassermaßnahmen und Infrastruktur.
Kita-Plätze, plusKITAs und Kultur: Der Fokus auf Bildung und Gemeinschaft
Im Jugendhilfeausschuss wurden im Februar wichtige Entscheidungen getroffen, die die Kindertagesbetreuung in Gevelsberg weiterentwickeln. Der Kindergartenbedarfsplan für 2026/2027 wurde aktualisiert und sieht insgesamt 1.155 Kita-Plätze und 90 Tagespflegeplätze vor. Die Verwaltung wird bis 15. März Anträge beim Landesjugendamt einreichen.
Sechs Kindertageseinrichtungen wurden als plusKITAs anerkannt, darunter der Zauberstern, der Ev. Kindergarten Berge und das AWO-Familienzentrum Am Poeten. Die Förderung beträgt insgesamt 37.902,29 Euro für das Jahr 2026/2027. Darüber hinaus wurde der Haushaltsplanentwurf 2026 für den Teilplan des Jugendhilfeausschusses einstimmig genehmigt und an den Hauptausschuss weitergeleitet.
Stadtentwicklung, Bauleitplanung und Wirtschaft: Die Zukunft wird geplant
Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Wirtschaftsförderung beschloss im Februar mehrere zentrale Maßnahmen. Die Spielplatzsatzung wurde neu formuliert, um die Sicherheit und Qualität von Spielplätzen für Kleinkinder zu verbessern. Diese Novellierung erfolgte auf Grundlage des Bauordnungsgesetzes NRW (§ 8 Abs. 2 BauO NRW).
Zudem wurde beschlossen, die interkommunale Wärmeplanung gemeinsam mit den Städten Breckerfeld, Ennepetal und Schwelm voranzutreiben. In der Stefansbecke ist der Gewässerausbau für das erste Halbjahr 2026 geplant, wobei ca. 1,7 Millionen Euro investiert werden sollen.
Im Bereich der Baulandentwicklung wurde die Kostenspaltung für die Goethestraße festgelegt, mit erwarteten Einnahmen von ca. 20.000 Euro. Zudem wurde die Bebauungsplanänderung für Asbeck zugunsten des Bauturbos aufgegeben.
Kultur, Sport und Freizeit: Gevelsberg bleibt lebendig
Der Ausschuss für Schulen, Kultur, Sport und Freizeit beschloss im Februar mehrere Maßnahmen zur Sportanlagenpflege. So wurden unter anderem Zaunerhöhungen, Geräuschdämpfungsnetze und höhenverstellbare Basketballkörbe angeschafft. Auch die Sicherheitsprüfung der Turnhallen wurde beschlossen, um die Unfallverhütung weiter zu stärken.
In der Kultur arbeitet Gevelsberg eng mit dem Kultursekretariat NRW zusammen, und die Mitgliedschaft wird fortgeführt. Für 2025 wurden bereits 26.910 Euro an Fördergeldern für kulturelle Projekte bewilligt. Der SommerLeseClub wird künftig nicht mehr über das Kultursekretariat, sondern über ein Sponsoring der Sparkasse finanziert.
Soziales und Integration: Gevelsberg bleibt ein offenes Zuhause
Der Ausschuss für Senioren, Gesundheit und Soziales beschäftigte sich im Februar mit den aktuellen Entwicklungen im Asylbereich. In städtischen Unterkünften befinden sich aktuell 21 ukrainische Flüchtlinge, davon 7 Kinder. Die Erfüllungsquote der Wohnsitzauflage liegt bei 97,59 %, und die Stadt hat noch 6 Personen zur Aufnahme verpflichtet.
Die Alte Feuerwache ist mit 29 Personen voll belegt, das Rupprecht-Haus mit 21 Personen. Die ehemaligen Räumlichkeiten der Fa. Licatec wurden leergeräumt. Der Ausschuss stimmte zudem dem Entwurf der Haushaltssatzung 2026 zu und empfahl, diesen dem Hauptausschuss und Stadtrat zur Beschlussfassung vorzulegen.
Ausblick und Zusammenhänge
Die Entscheidungen des Februars 2026 zeigen ein Gevelsberg, das im Bildungsbereich, in der Infrastruktur und im sozialen Bereich aktiv bleibt. Die Kita-Plätze sichern die Zukunftsfähigkeit der Stadt, die Sportanlagenpflege unterstreicht den hohen Stellenwert von Gesundheit und Bewegung, und die interkommunale Planung in Wirtschaft und Energie zeigt, dass Gevelsberg auch über die Stadtgrenzen hinaus vernetzt agiert.
Mit den plusKITAs, der Neuformulierung der Spielplatzsatzung und den Investitionen in Abwasser- und Gewässerentwicklung setzt Gevelsberg auf eine nachhaltige und kinderfreundliche Stadtentwicklung. Gleichzeitig bleibt der Fokus auf Integration und sozialem Zusammenhalt, was in Zeiten von Migration und sozialen Herausforderungen besonders wichtig ist.
Fazit und Ausblick
Der Februar 2026 war in Gevelsberg ein Monat der Planung und der Entscheidungen. Vom Kindergartenbedarfsplan bis zur Sportanlagenpflege, von der Stadtentwicklung bis zur Sozialpolitik – die Stadt setzt auf Zukunftssicherheit, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Im März steht der Hauptausschuss und der Stadtrat für die finale Beschlussfassung zu den Haushaltsentwürfen. Zudem wird der Gewässerausbau in der Stefansbecke in die Umsetzung gehen.
Bleibt gespannt – Gevelsberg entwickelt sich weiter, und das in Richtung einer lebenswerten, lebendigen und leistungsfähigen Stadt.
Quellen
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