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Dortmund im Januar 2026: Klimaschutz, Mobilität und Inklusion im Fokus

Dortmund im Januar 2026: Klimaschutz, Mobilität und Inklusion im Fokus

Der Januar 2026 in Dortmund war geprägt von zentralen Themen wie klimaneutrales Bauen, Mobilitätsentwicklung und sozialer Infrastruktur. Hier der Monatsrückblick mit den wichtigsten Entscheidungen und Entwicklungen.

Klimaschutz, Mobilität und Inklusion: Dortmund setzt Impulse

Was diesen Monat wichtig war

  • Klimaneutraler Bauen: Dortmund hat 2024 einen Leitfaden verabschiedet, der bis 2035 umgesetzt werden soll.
  • ÖPNV-Förderung: Dauerhafte Finanzierung des ÖPNV durch Bund und Land gesichert.
  • Schwimmförderung: Förderung des Schwimmunterrichts wird aufgestockt – bis zu 760.000 € jährlich.
  • Barrierefreiheit: Förderung barrierefreier Einrichtungen und WC-Container an Sportanlagen.
  • Fördermittel: 357,9 Mio. € für Verkehrs- und Bildungsinfrastruktur beantragt.
  • Ukrainisches Haus: Prüfung der Errichtung einer Begegnungsstätte für ukrainische Geflüchtete.

Mobilität und Verkehr: Tempo runter, Tempo vor

Mobilität war im Januar ein zentrales Thema in Dortmund. In der Von-der-Goltz-Straße (Innenstadt-Ost) wird eine Tempo-30-Zone geprüft, um die Verkehrssituation für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern. Ähnliche Vorschläge gab es für Karl-Zahn- und Von-den-Berken-Straße.

Für den Radverkehr wird das Radverkehrskonzept für die Stockumer Straße (Hombruch) weiterentwickelt. In Eving sind Radschnellwege und Fahrradstraßen geplant. Ein weiteres Projekt ist die Busschleuse in der Straße „Am Kai“ (Hörde), die gezielt auf die Raser- und Poserszene reagiert.

Zudem wurde ein Antrag auf dauerhafte Finanzierung des ÖPNV durch Bund und Land gestellt – ein entscheidender Schritt für eine klimafreundliche Verkehrspolitik in der Region.

Klimaneutraler Bauen: Dortmund auf Kurs

Dortmund hat sich mit dem verbindlichen Leitfaden zum klimaneutralen Bauen für die Jahre 2024 bis 2035 ein klares Ziel gesetzt. Dieser Leitfaden ist Teil der Vorbereitungen für die IGA 2027, die mit einem Schwerpunkt auf Klimaschutz geplant wird.

In diesem Zusammenhang wird auch die Haldensprung-Brücke fertiggestellt, und der Kokereipark entwickelt sich zu einem zentralen Erholungsraum. Zudem wurde der Flächennutzungsplan We 134 – Wipfelweg (Hörde) angepasst, um den Anforderungen der Baunutzungsverordnung gerecht zu werden.

Der Bauturbo-Gesetz wird umgesetzt, um die Bauverfahren zu beschleunigen. Dies ist besonders wichtig, um den Bedarf an Wohnraum und Bildungsinfrastruktur zu decken.

Soziale Infrastruktur: Integration und Inklusion

Dortmund setzt auch weiterhin auf soziale Inklusion und Integration. Mit Fördermitteln in Höhe von 200.000 € werden Projekte wie „Am Gemeinsamen Tisch“ und „DIALOG. BERUF. DORTMUND“ unterstützt, die Migranten bei der beruflichen Integration helfen.

Ein weiteres wichtiges Projekt ist die Prüfung der Errichtung eines „Ukrainischen Hauses“ als Begegnungsort für Geflüchtete. Zudem wird die Barrierefreiheit in der Stadt weiterentwickelt: So sind 250.000 € für barrierefreie WC-Container an Sportanlagen sowie 70.000 € für barrierearme Zuwegung zum TSC-Eintracht-Gelände geplant.

Integration und Kultur im Fokus

Im Bereich der Kultur ist Dortmund aktiv: Theater, Musik und interkulturelle Projekte wie „Bienenstich und Baklava“ werden gefördert. Zudem wurden 2024 zehn Kitas als „UmweltBewussteKitas“ ausgezeichnet, und 29 Schulen beteiligen sich am Programm „UmweltBewussteSchule“.

Ausblick und Zusammenfassung

Der Januar 2026 war in Dortmund geprägt von konkreten Maßnahmen im Bereich Klimaschutz, Mobilität und sozialer Integration. Die Stadt setzt Impulse in Richtung Nachhaltigkeit und Inklusion – von der Förderung des ÖPNV bis hin zur Umsetzung des Bauturbo-Gesetzes. Die Vorbereitungen für die IGA 2027 zeigen zudem, dass Dortmund auch als zukunftsorientierte Kultur- und Erholungsstadt denkt.

Im Februar wird es spannend, wie die ersten Projekte – wie beispielsweise die Haldensprung-Brücke oder die Tempo-30-Zonen – umgesetzt werden. Zudem wird die Integration weiter im Fokus bleiben, insbesondere mit der Prüfung des „Ukrainischen Hauses“.


Quellen

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