Was Neu Wulmstorf im Februar 2026 für Sie bewegt hat
Im Februar 2026 standen in Neu Wulmstorf vor allem finanzielle und strukturelle Entscheidungen im Vordergrund. Der Doppelhaushalt für 2026/2027 wurde beschlossen, der Neubau des Friedhofsgebäudes vorgezogen und ein Antrag zur Machbarkeitsprüfung eines Naturbades wurde aufgegriffen.
Haushalt, Personalplanung und Bauvorhaben
Was diesen Monat wichtig war
- Der Doppelhaushalt 2026/2027 wurde beschlossen – mit Defiziten, aber klaren Planungen.
- Der Neubau des Friedhofsgebäudes wird 2026 statt 2027 realisiert.
- Eine Ausbildungsstelle wurde neu geschaffen.
- Der Jahresabschluss 2018 wurde festgestellt und als positiv bewertet.
- Ein Antrag auf Machbarkeitsprüfung eines Naturbades wurde aufgenommen.
Haushalt 2026/2027: Klare Zahlen, klare Herausforderungen
Im Februar 2026 wurde der Doppelhaushalt 2026/2027 in der Ratssitzung der Gemeinde Neu Wulmstorf beschlossen. Der Haushalt 2026 sieht ein Defizit von 2.239.300 Euro, für 2027 sind 434.900 Euro Defizit geplant. Im Entwurf lag das Defizit für 2026 sogar bei 2.798.804 Euro, was durch spätere Änderungen reduziert wurde.
Ein Schwerpunkt lag auf der Personalplanung: Eine Beamtenstelle wurde vorsorglich eingerichtet, um den Ausfall der Sachgebietleitung Personal zu kompensieren. Zudem wurde eine neue Ausbildungsstelle zum Verwaltungsfachangestellten für die Jahre 2026–2029 eingerichtet. Im Nachtragshaushalt 2027 wird der Stellenplan entsprechend reduziert, sobald die Ausbildung beschlossen ist.
Bauvorhaben und Investitionen: Vorgezogene Projekte
Ein weiteres wichtiges Thema war die Vorverlegung des Neubaus des Friedhofsgebäudes. Ursprünglich für 2027 geplant, wird das Projekt nun 2026 realisiert, was als positiver Schritt für die Infrastruktur der Gemeinde gewertet wird. Zudem wurden zusätzliche Beraterkosten in Höhe von 20.000 Euro genehmigt, um externe Dienstpostenbeschreibungen zu erstellen.
Ein weiteres finanzielles Element war ein Ablösebetrag von 619.800 Euro, der aus einem städtebaulichen Vertrag (Erschließung südlicher Teil Oheweg) bereits 2025 überwiesen wurde und nun in den Haushalt 2026 eingestellt wurde.
Rückblick auf den Jahresabschluss 2018
Der Jahresabschluss 2018 wurde in der Sitzung ebenfalls behandelt. Der ordentliche Bereich erwies sich mit einem Überschuss von 668.535,29 Euro, der außerordentliche Bereich mit 93.358,65 Euro. Beide Beträge wurden in die jeweiligen Überschussrücklagen überführt.
Der Bürgermeister wurde gemäß § 129 Abs. 1 NKomVG entlastet. Die Prüfung des Jahresabschlusses wurde durch das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises Lüneburg durchgeführt, die Prüfung fand zwischen Juni und August 2025 statt.
Zukunftsvisionen: Freibad und Sozialdaten
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Machbarkeitsprüfung eines Naturbades. Der Antrag der Gruppe GRÜNE/LINKE wurde von der Gemeinde zur Kenntnis genommen, und die Kosten für die Machbarkeitsprüfung liegen schätzungsweise bei 30.000 bis 35.000 Euro. Eine Petition zum Freibad wurde ebenfalls beachtet.
Zudem wurde ein Antrag zur Verwendung kommunaler Sozialdaten als Querschnittsaufgabe beschlossen. Dies zeigt, dass Neu Wulmstorf auch in sozialpolitischen Themen aktiv bleibt.
Schulen und Verpflegung
Die 3. Änderung der Satzung zur Mittagsverpflegung an den Grundschulen wurde ungeändert verabschiedet, was bedeutet, dass die bisherige Struktur beibehalten wird. Zudem wurde die Annahme von Spenden des Schulvereins für die Grundschule An der Heide für das Jahr 2025 bestätigt.
Ausblick: Was kommt als Nächstes?
Die Entscheidungen des Februars zeigen, dass die Gemeinde Neu Wulmstorf sowohl auf finanzielle Stabilität als auch auf zukunftsorientierte Projekte achtet. Der Neubau des Friedhofsgebäudes wird in Kürze starten, und die Machbarkeitsprüfung für das Naturbad ist ein Schritt in Richtung nachhaltiger Freizeitgestaltung. Zudem bleibt die Gemeinde in Bildung und Sozialplanung engagiert.
Im März wird es wahrscheinlich erste konkrete Planungsschritte für die Machbarkeitsstudie des Naturbades geben. Zudem wird der Doppelhaushalt 2026/2027 in den nächsten Monaten in die Umsetzung gehen – mit Investitionen und Sparmaßnahmen im Gleichgewicht.
Fazit: Klarheit und Vorausschau
Der Februar 2026 war ein Monat klare Entscheidungen und strategischer Planung. Die Gemeinde hat sich finanziell und personell auf die nächsten Jahre vorbereitet, investiert in die Infrastruktur und bleibt in Bildung und Sozialpolitik aktiv. Mit dem Naturbad und dem Friedhofsneubau wird sie auch in Zukunft ein attraktiver Wohnort bleiben – für Jung und Alt.
Quellen
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