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Langenhagen im März 2026 – Verkehr, Digitalisierung und Inklusion im Fokus

Langenhagen im März 2026 – Verkehr, Digitalisierung und Inklusion im Fokus

Im März 2026 setzte Langenhagen wichtige Entscheidungen im Bereich Verkehr, Digitalisierung und Inklusion um. Ausbau von Straßen, KI-gestützte Protokollführung und barrierefreie Neubauten standen im Mittelpunkt.

Verkehr und Infrastruktur: Ausbau für besseren Alltag

Im März 2026 setzte Langenhagen wichtige Impulse im Bereich Verkehr und Infrastruktur. Der Verkehrs- und Feuerschutzausschuss beschloss den Ausbau der Brinker Straße und der Händelstraße, um die Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit zu verbessern. Die Maßnahmen umfassen barrierefreie Bushaltestellen, Gehwege, Parkstreifen und Pflanzinseln. Die Gesamtkosten für den Ausbau betragen 2.065.000 € (Brinker Straße) und 312.000 € (Händelstraße). Zudem wurde ein Ratsantrag zur Zertifizierung der Stadt als „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen“ beraten, der in Zukunft die Fahrradinfrastruktur weiter stärken könnte.

Digitalisierung: KI und smarte Technologien im Rathaus

Der Digitalisierungsausschuss beschloss die Prüfung einer KI-gestützten Protokollführung, automatisierten Anwesenheitslisten und Abstimmungstools für Gremien. Diese Maßnahmen sollen die Effizienz und Transparenz städtischer Sitzungen steigern. Zudem wurde ein Antrag zur Einführung von smarten Mülleimern abgelehnt, während ein Prüfauftrag zur digitalisierten Kommunikationsstrategie der Bildungseinrichtungen zurückgezogen wurde. Langenhagen investiert damit gezielt in moderne Technologien, um Prozesse zu optimieren.

Inklusion und Barrierefreiheit: Neue Wege im Rathaus

Im Beirat für Menschen mit Behinderungen wurde die Barrierefreiheit im Neuen Rathaus thematisiert. Konkrete Maßnahmen und Planungsstände wurden vorgestellt, darunter auch der geplante Aktionstag Inklusion, der Sensibilisierung und öffentliche Aktivitäten zum Thema fördern soll. Zudem wurde ein Antrag zur Anschlussfinanzierung des Projekts „Stadtteilmütter und -väter“ einstimmig beschlossen, was die Inklusionsarbeit in der Stadt weiter stärkt.

Überblick: Was diesen Monat wichtig war

  • Straßenausbau in Brinker Straße und Händelstraße beschlossen
  • KI-gestützte Protokollführung und digitale Tools im Rathaus geprüft
  • Barrierefreiheit im Rathaus und Inklusionsarbeit verstärkt
  • Neubau einer Sporthalle im Westbereich abgelehnt, Fördermittel werden beantragt
  • Winterdienstplanung 2026 mit 50 Tonnen Salz und 90.000 Liter Lauge

Verwaltung und Finanzen: Klarheit und Investitionen

Der Finanz-, Wirtschafts- und Personalausschuss beschloss die Neufassung der Verwaltungskostensatzung, die künftig eine Gebührenberechnung nach Zeitaufwand ermöglicht. Zudem wurde die Erwerb einer Kompensationsfläche in Schulenburg sowie die Schornsteinfegerschule in Langenhagen beschlossen. Der aktuelle Kontostand der Stadt beträgt 9,7 Mio. Euro, und die Fertigstellung des neuen Rathauses ist für das vierte Quartal 2026 geplant.

Soziales und Sport: Engagement in der Gemeinschaft

Im Sozial-, Inklusions- und Sportausschuss wurde die Evaluation der Fachstelle für präventive Wohnraumhilfe vorgestellt, die 49 Wohnungsrettungen und 51 neu vermittelte Mietverhältnisse erfasste. Zudem wurde die Sportlerehrung 2026 genehmigt, die auch Sportler berücksichtigt, die nicht vollständig den Sportförderrichtlinien entsprechen. Die Stadt plant zudem eine Teilnahme am bundesweiten Tag der Wohnungslosen und die Durchführung des Langenhagener Wanderabends.

Ausblick: Was kommt im April?

Im April wird die Bauphase für das Feuerwehrgerätehaus in Krähenwinkel beginnen, und die Winterdienstgebühren 2025 werden im Haushalt 2027 berücksichtigt. Zudem sind mehrere Workshops und Beteiligungsveranstaltungen zum Thema Stadtentwicklung und Infrastruktur geplant. Langenhagen bleibt damit ein Stadt, die aktiv auf die Bedürfnisse der Bürger reagiert und zukunftsorientiert handelt.

Quellen

Sitzung

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