Delligsen im März 2026 – Fokus auf Finanzen, Kultur und Verkehr
Der März 2026 brachte für Delligsen Entscheidungen im Haushalt, Kulturprojekte und Verkehrsplanung. Hier ist der Monatsrückblick.
Klarheit im Haushalt und Kurswechsel in der Energiepolitik
Finanzierung und Wärmewende
Der Haushaltsplan 2026 wurde ohne Auflagen genehmigt, was die finanzielle Stabilität des Fleckens unterstreicht. Darüber hinaus hat der Rat beschlossen, am Umsetzungsprogramm „Wärmewende im Weserbergland“ teilzunehmen. Für die Jahre 2026 bis 2028 ist ein Eigenanteil von 4.043 Euro pro Jahr veranschlagt. Die Verwaltung ist beauftragt, Förderprogramme zu prüfen und den Wärmeplan alle fünf Jahre fortzuschreiben – ein klares Signal für den langfristigen Klimaschutzkurs.
Kultur und Bürgerbeteiligung
Delligsen setzt auch in der Kulturpolitik Impulse. Die Initiative „Liederzeit – Zeit für Lieder“ wurde für den Westfalen Weser-Kulturpreis 2026 nominiert. Bürgermeister Stephan Willudda und Ratsfrau Annette Allruth stellten sich als Fürsprecher zur Verfügung. Zudem ist ein Bürgerentscheid über die Zukunft der Schulstandorte in Bodenwerder und Stadtoldendorf für den 12. April 2026 angesetzt. Der Rat empfiehlt eine „Nein“-Stimme.
Verkehrsplanung und Infrastruktur
In der 24. Sitzung des Bau- und Planungsausschusses wurden mehrere wichtige Themen behandelt. Das Nahmobilitätskonzept, das den Fokus auf Rad- und Fußverkehr legt, wurde einstimmig angenommen. Darüber hinaus wird die Geschwindigkeit in der Ortschaft Hinter dem Wasser bis zur Kirche auf 30 km/h reduziert – ein Schritt zur Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer.
Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED ist bis April in vollem Gange. Auch die Erneuerung des Hallenbodens in der Sporthalle Kaierde und die Sanierung der Heizungsanlage im Feuerwehrgerätehaus laufen. In der Debatte über Wohnmobilstellplätze in Hohenbüchen gab es Uneinigkeit, weshalb der Antrag vorerst abgesetzt wurde.
Kommunikation und Amtswechsel
Im politischen Raum standen Kommunikation und Amtswechsel im Fokus. Ortsvorsteher Tim Gerber kritisierte die Verwaltung, was von Bürgermeister Stephan Willudda zurückgewiesen wurde. Zudem wurden Bianca Fournell als neue Ortsvorsteherin für Ammensen und Sascha Stähle als stellvertretendes Mitglied im Wasserzweckverband Peine bestellt. Der Schiedsmann Wolfgang Grotehenn trat aus seinem Amt zurück, und die Nachfolge wird durch öffentliche Bekanntmachung gesucht.
Fakten im Fokus – März 2026
- Der Haushaltsplan 2026 wurde genehmigt und ohne Auflagen freigegeben.
- Delligsen beteiligt sich am Wärmewende-Programm mit einem Jahresbeitrag von 4.043 Euro.
- Der Bürgerentscheid über Schulstandorte ist für den 12. April 2026 angesetzt.
- Der Nahmobilitätsplan wurde einstimmig angenommen, mit Fokus auf Rad- und Fußverkehr.
- Die Wohnmobilstellplätze in Hohenbüchen bleiben vorerst unklar – der Antrag wurde abgesetzt.
Zwischen Klimaschutz und Kommunikation
Die Entwicklungen des Monats zeigen, dass Delligsen sich aktiv auf die Herausforderungen der Zukunft einstellt – sei es durch den Klimaschutz im Wärmeplan oder die Sicherheit im Straßenverkehr. Gleichzeitig zeigen die Debatten über Wohnmobilstellplätze und Kritik an der Verwaltung, dass politische Kommunikation und Transparenz weiterhin zentrale Themen bleiben. Bürgermeister Willudda betont, dass die Verwaltung aktiv und transparent handle – ein Statement, das in der Praxis überzeugen muss.
Fazit und Ausblick
Der März 2026 war geprägt von klaren Entscheidungen in der Finanzplanung, dem Klimaschutz und der Verkehrsplanung. Gleichzeitig blieben auch kritische Diskussionen nicht aus – ein Zeichen für eine lebendige politische Landschaft. Im April steht mit dem Bürgerentscheid ein weiterer Entscheidungspunkt an, der die Zukunft der Ortschaften Bodenwerder und Stadtoldendorf entscheidend beeinflussen könnte.
Quellen
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