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Bad Vilbel – Monatsblog Februar 2026: Klimaschutz, Baumaßnahmen und Verwaltungsentscheidungen

Bad Vilbel – Monatsblog Februar 2026: Klimaschutz, Baumaßnahmen und Verwaltungsentscheidungen

Im Februar 2026 standen in Bad Vilbel Entscheidungen im Bereich Klimaschutz, wichtige Baumaßnahmen und Verwaltungsfragen im Mittelpunkt. Erfahren Sie, was in den Ausschüssen und der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde.

Klimaschutz als strategische Grundlage

Verabschiedung des Integrierten Klimaschutzkonzepts

Der Integrierte Klimaschutzplan (IKSK) ist ein Meilenstein für Bad Vilbel. In der Stadtverordnetenversammlung vom 10.02.2026 wurde das Konzept einstimmig angenommen. Ein Änderungsantrag der GRÜNEN wurde abgelehnt, was zeigt, dass die aktuelle Fassung breite Unterstützung genießt.

Das IKSK dient künftig als strategische Grundlage für alle klimapolitischen Maßnahmen in der Stadt. Rechtliche Vorgaben wie das Hessische Klimaschutzgesetz und EU-Richtlinien wurden dabei berücksichtigt. Die Umsetzung erfolgt schrittweise, finanziell wird sie durch das Budget der Stadt gedeckt.

Unterstützung durch externe Experten

Das IKSK wurde gemeinsam mit der Firma Felmeden & Schmidt Partnerschaft mbB und COOPERATIVE Infrastruktur und Umwelt entwickelt. Die Stabsstelle Klima und Umwelt der Stadt leitete das Projekt. Zudem profitierte die Stadt von Fördermitteln des Bundesministeriums für Umwelt (BMU).

Baumaßnahmen und Infrastruktur

Mauersanierung der Wasserburg

Die Mauersanierung der Wasserburg ist für September 2026 geplant, unmittelbar nach dem Weinfest. Dieser Zeitpunkt sorgt dafür, dass die touristische Nutzung des historischen Gebäudes möglich bleibt.

Radwege und Gehwege: Investitionen in die Zukunft

Ein Schwerpunkt lag auf der Neuorganisation des Rad- und Fußverkehrs. Der Ausbau des Geh- und Radwegs Erlenbach samt Brückenneubau ist mit 1,2 Mio. Euro geplant, wovon 943.500 Euro bereits durch Fördermittel gesichert sind. Die Bauarbeiten starten Anfang März 2026.

Zudem wurde die Planungsvereinbarung mit Hessen Mobil für eine neue Radverbindung zwischen Bergen-Enkheim und Bad Vilbel genehmigt. Diese Maßnahme ist ein Schritt hin zu einer klimafreundlichen Mobilität.

Fördermittel für den Ausbau der Niddertalbahn

Die Offenlage der Planunterlagen für den Ausbau und die Elektrifizierung der Niddertalbahn wurde vom 30.01. bis 02.03.2026 durch das Eisenbahn-Bundesamt durchgeführt. Eine Baustellenbegehung am 14.02.2026 gab Einblick in die Fortschritte.

Verwaltung und Rechtliche Strukturen

Umbenennung einer Straße

In der Stadtverordnetenversammlung wurde einstimmig beschlossen, die Hermann-Gmeiner-Straße in Waldblick umzubenennen. Der Grundsatzbeschluss hierzu war bereits am 16.12.2025 gefasst.

Schiedspersonenwahlen

Zur Unterstützung der Justiz wurden Carla Dr. Freiling und Heike von Gotstedter als Schiedspersonen für die Bezirke Kernstadt und Stadtteile einstimmig bestellt. Die Wahl erfolgte gemäß § 4 Abs. 1 und § 3 Abs. 3 Hessisches Schiedsamtsgesetz.

Vertretung in Verbänden

Mario Migdalski (FD Digitalisierung/Smart City) wurde als Vertreter der Stadt Bad Vilbel in die Verbandsversammlung der „ekom21 – KGRZ Hessen“ bestellt. Patrick Retzer fungiert als Stellvertreter.

Querverbindungen und Trends

Die Entscheidungen des Februars zeigen, wie eng Klimaschutz, Infrastruktur und Verwaltung miteinander verbunden sind. Die Verabschiedung des IKSK ist ein strategischer Schritt, der auf langfristige Planung und rechtliche Grundlagen setzt. Gleichzeitig werden Investitionen in die Infrastruktur – insbesondere für den Rad- und Fußverkehr – als zentraler Baustein für eine nachhaltige Stadtentwicklung gesehen.

Ein weiteres wichtiges Element ist die digitale Transformation. Die Bestellung von Mario Migdalski als Verbandsvertreter zeigt, dass Bad Vilbel auch in der Smart City-Strategie aktiv bleibt.

Fazit und Ausblick

Der Februar 2026 war in Bad Vilbel geprägt von klaren Entscheidungen in den Bereichen Klimaschutz und Infrastruktur. Mit dem IKSK hat die Stadt eine strategische Richtung für die nächsten Jahre festgelegt. Gleichzeitig sind erhebliche Investitionen in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur geplant, die bis in die zweite Jahreshälfte hinein spürbar sein werden.

Im März 2026 wird sich zeigen, wie schnell die Bauarbeiten starten können und ob der Förderbescheid für die Radbrücke Im Schleid wie erwartet im ersten Quartal kommt. Die Mauersanierung der Wasserburg und der Neubau der Sporthalle sind weitere Themen, die in den nächsten Wochen näher beobachtet werden sollten.

Quellen

Sitzung

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