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Harburg im Fokus: Was diesen Monat wichtig war

Harburg im Fokus: Was diesen Monat wichtig war

Im Februar 2026 standen in Harburg wichtige Debatten zu Stadtentwicklung, Jugendhilfe, Kultur und Umwelt im Vordergrund. Hier sind die zentralen Entwicklungen des Monats.

Stadtentwicklung und Industrienutzung im Binnenhafen

Was diesen Monat wichtig war:

  • Der Stadtentwicklungsausschuss beriet über das Bezirksentwicklungskonzept Harburg 2050+ und den weiteren Umgang mit der Sietas-Werft.
  • Der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) hat das Sietas-Werftgelände für knapp 20 Millionen Euro erworben und plant eine industrielle Nutzung, öffentliche Wohnungen und Überschwemmungsschutz.
  • Der historische Portal-Kran „Jucho“ wird erhalten und in die zukünftige Nutzung integriert.
  • Der Antrag der SPD-Fraktion zur Sietas-Werft blieb unbeschlossen, die Verwaltung setzt auf die Fortsetzung der industriellen Nutzung.
  • Rechtsgrundlagen wie der Flächennutzungsplan und das Gewerbeflächenkonzept 2018 spielen eine zentrale Rolle in der Planung.

Jugendhilfe und Sicherheit im Stadtteil

Die Jugendhilfe in Harburg stand im Fokus mehrerer Ausschüsse. Der Antrag der CDU zu dissozialen Jugendlichengruppen im Vogelkamp wurde fortgeführt, und es gab Berichte über die Mieterinitiative BGZ, die bereits einen eigenen Wachdienst eingerichtet hat. Zudem wurde das Modellprojekt „ZuKiJu“ vorgestellt, das den Zugang zur Kinder- und Jugendrehabilitation verbessern soll. Die Unterfinanzierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit blieb ein zentrales Problem, das im Austausch mit Trägern weiter diskutiert wird.

Kultur und Finanzen im Bezirksausschuss

Im Hauptausschuss wurde ein Antrag der Volt-Fraktion zur Stärkung internationaler Bezirkspartnerschaften einstimmig angenommen. Zudem wurde beschlossen, das Abstimm-System Airvote für die Bezirksversammlung einzusetzen. In der Bezirksversammlung Harburg wurden Haushaltsvoranschläge für 2027/2028 beraten, wobei die Verwaltung auf weitere Erklärungen angewiesen wurde. Die Bezirksversammlung plant zudem, Sondermittel für kulturelle Projekte bereitzustellen.

Umwelt, Klima und Sicherheit

Der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Verbraucherschutz diskutierte die Gefahren durch Waldbrände und die Umweltfolgen des Rückbaus des Kraftwerks Moorburg. Es wurde beschlossen, Experten der Feuerwehr und Revierförstereien sowie Vertreter der Bauunternehmen einzuladen, um über Präventionsmaßnahmen und Monitoring zu informieren. Zudem wurde ein Antrag zur Brauchwasserleitung im Bezirk Harburg zur Erledigung gestellt.

Ausblick und Schlussfazit

Der Februar 2026 war geprägt von strategischen Debatten über Stadtentwicklung, Jugendhilfe und Klimaschutz. Während die Sietas-Werft und deren künftige Nutzung weiter kontrovers diskutiert werden, setzt die Verwaltung auf eine industrielle Zukunft des Areals. In der Jugendhilfe bleibt die Sicherheit in sensiblen Stadtteilen ein Thema, und die Kultur- und Finanzplanung für die nächsten Jahre nimmt Form an. Die Klimaanpassung und Umweltthemen rücken zudem zunehmend in den Mittelpunkt kommunalpolitischer Entscheidungen.

Quellen

Sitzung

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