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Erlangen im Fokus: Monatsrückblick Februar 2026

Erlangen im Fokus: Monatsrückblick Februar 2026

Im Februar 2026 standen in Erlangen politische Diskussionen, kulturelle Entwicklungen und wichtige Haushaltsentscheidungen im Vordergrund. Hier der Überblick über die wichtigsten Themen.

Die politischen Debatten und kulturellen Impulse des Februars

Was diesen Monat wichtig war

  • Oberbürgermeisterkandidat*innen im direkten Dialog: In Alterlangen diskutierten die Stadtratsfraktionen mit ihren Kandidatinnen in einer öffentlichen Podiumsdiskussion – mehr als 140 Bürgerinnen folgten live mit.
  • Neues aus dem Kulturamt: Der Internationale Comic-Salon 2026 wird mit neuen Preisen und einem weiterentwickelten Programm für Kinder angeboten.
  • Jugendpolitik in Bewegung: Das Jugendparlament startete mit einer öffentlichen Sitzung, in der unter anderem die Bereitstellung von Menstruationsprodukten an Schulen diskutiert wurde.
  • Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung: Der Nachhaltigkeitsbeirat setzte sich für eine Plattform zur Austauschinitiative der FAU und das Stadtentwicklungskonzept ein.
  • Haushaltskonsolidierung in der Sportpolitik: Der Sportausschuss beschloss mehrere Einsparungen und neue Nutzungskonzepte, etwa für den Cricketplatz im Wiesengrund.
  • Neue Wasserversorgungssatzung: Der Stadtrat beschloss die Neufassung der Satzung des Zweckverbandes Seebachgruppe, die ab Mai 2026 gilt.

Politik auf der Straße – Stadtteilbeiräte im Dialog

Die Stadtteilbeiräte und Ortsbeiräte blieben im Februar 2026 ein zentraler Ansprechpartner für die Bürgerinnen. Besonders hervorzuheben ist die 1. öffentliche Sitzung des Stadtteilbeirates Alterlangen, in der die vier Oberbürgermeisterkandidatinnen direkt auf Fragen der Bürger*innen eingingen. Dieser Austausch ist ein Meilenstein in der Partizipation und zeigt, wie engagiert die Stadtteile sich in die politische Willensbildung einbringen.

Im Ortsbeirat Dechsendorf standen konkrete Projekte wie die Sanierung der Grundschule und die Planung des Weiherabfischens im Herbst auf der Tagesordnung. Solche Sitzungen tragen dazu bei, dass lokale Themen direkt vor Ort diskutiert und vorangetrieben werden.

Kultur und Bildung: Vom Comic-Salon bis zur Volkshochschule

Der Kultur- und Freizeitausschuss beschäftigte sich intensiv mit der Organisation des 22. Internationalen Comic-Salons, bei dem die Eintrittspreise neu festgelegt wurden. Zwar entfällt der „Zahl, was du kannst!“-Ansatz, aber das Programm „Kinder lieben Comics“ bleibt weiterhin eintrittsfrei. Zudem wird das Kulturfüchse-Programm fortgeführt, wenn auch mit einer Reduzierung auf vier Module pro Schuljahr.

Ebenfalls bedeutend ist die Reform der Volkshochschule, die nun offiziell „Volkshochschule der Stadt Erlangen“ heißt. Die neue Satzung klärt unter anderem die Entgeltordnung, die Teilnahmebedingungen und die Haftungsregelungen. Diese Änderungen sollen Transparenz und Rechtssicherheit für Kursleiterinnen und Teilnehmerinnen schaffen.

Haushalt, Sport und Nachhaltigkeit: Entscheidungen mit Auswirkungen

Der Sportausschuss beschloss im Februar eine Haushaltskonsolidierung mit Einsparungen von rund 968.200 Euro. Gleichzeitig wurde der Erlanger Cricket Club mit zwei Trainingstagen pro Woche im Wiesengrund unterstützt. Die Stadt plant zudem Lösungen für Sanitäranlagen und Abstellflächen, wobei der ECC aktiv in die Planung einbezogen wird.

Im Haupt-, Finanz- und Personalausschuss wurde die Neufassung der Verbandssatzung der Seebachgruppe verabschiedet. Diese Neuregelung schafft klare Zuständigkeiten und Strukturen für die Wasserversorgung in der Region und setzt den alten Satzungstext außer Kraft. Die neue Satzung tritt am 1. Mai 2026 in Kraft und bringt unter anderem eine Neuregelung der Sitzzahlen in der Verbandsversammlung.

Übergeordnete Entwicklungen: Stärkung der Partizipation und Haushaltsdisziplin

Im Februar 2026 zeichneten sich zwei übergeordnete Entwicklungen ab: zum einen die Stärkung der Partizipation, sei es durch die Einbindung der Stadtteilbeiräte in politische Diskussionen oder durch das Engagement des Jugendparlaments. Zum anderen blieb die Haushaltsdisziplin ein zentrales Thema, insbesondere im Bereich Sport und Bildung. Die Stadt setzt hier auf Einsparungen und Optimierungen, um langfristige Stabilität zu gewährleisten.

Schlussfazit mit Ausblick

Der Februar 2026 war in Erlangen ein Monat der Entscheidungen, der Debatten und der Vorbereitungen. Ob in der Politik, Kultur oder im Haushalt – die Stadt bewegt sich weiter, berücksichtigt dabei die Bedürfnisse ihrer Bürger*innen und setzt auf Transparenz und Partizipation. Im März wird es spannend, wie sich die geplanten Projekte und Reformen konkret umsetzen lassen und welche neuen Themen in den Vordergrund rücken.

Quellen

Sitzung

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