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Was sich in Augsburg im Januar 2026 bewegt hat

Was sich in Augsburg im Januar 2026 bewegt hat

Ein monatlicher Überblick über die wichtigsten Entwicklungen in Augsburg – von verkaufsoffenen Nächten über Jugendprävention bis zur Digitalisierung der Stadtverwaltung.

Was diesen Monat wichtig war

  • Fünf verkaufsoffene Nächte 2026 beschlossen: Der Stadtrat hat die Termine für verkaufsoffene Nächte festgelegt und unter anderem den „Adventsauftakt“ am 04.12.2026 aufgenommen.
  • Jugendprävention und Medienkompetenz: Das Konzept „Communities That Care (CTC)“ wird weiterentwickelt, um Jugendliche stärker in Schule und Familie zu binden.
  • Neue Betriebsordnung für die Stadtentwässerung: Die Satzung wird angepasst, um die neuen Geschäftsordnungen der Stadt zu berücksichtigen.
  • Sanierung der Erhard-Wunderlich-Sporthalle: Der dritte Bauabschnitt wird geplant – im Fokus: Sanitäreinrichtungen und barrierefreier Ausbau.
  • Digitalisierung in der Verwaltung vorangetrieben: Der Ausschuss für Digitalisierung und Personal beschäftigte sich mit Prozessoptimierungen und neuen Volontariatsstellen.

Verkaufsoffene Nächte: Gewerbe und Bürger profitieren

Im Januar hat der Stadtrat die verkaufsoffenen Nächte 2026 festgelegt. Die Termine – darunter der „Frühjahrsauftakt“ am 27. März und der „Adventsauftakt“ am 04. Dezember – sind auf fünf Werktagen verteilt und enden spätestens um 24 Uhr. Die Verordnung ist befristet auf 2026 und wird nach der Erfolgskontrolle möglicherweise verlängert. Ziel ist es, den stationären Einzelhandel zu stärken, vor allem im Wettbewerb mit Online-Angeboten. Die Verordnung gilt für das gesamte Stadtgebiet, was gerade für Randbezirke eine neue Chance bedeutet.

Jugendprävention: Was macht uns stark – und was nicht?

Die Stadt setzt auf präventive Jugendpolitik, insbesondere im Bereich der Moralischen Überzeugungen und pro-sozialen Mitwirkungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse der CTC-Schülerbefragung 2024 zeigen: Jugendliche in Augsburg sind zwar im Allgemeinen zufrieden, aber es gibt klare Defizite in sozialen Normen und der Bereitschaft, sich positiv in die Gemeinschaft einzubringen. Gleichzeitig ist die Zustimmung zu antisozialem Verhalten stark gestiegen – bei Jugendlichen und Eltern. Um das zu bekämpfen, plant die Stadt ein phänomenübergreifendes Radikalisierungspräventionskonzept, das Medienkompetenz stärkt und demokratische Strukturen fördert.

Digitalisierung und Gleichstellung: Neue Weichen in der Verwaltung

Der Ausschuss für Digitalisierung, Organisation und Personal setzte sich in diesem Monat mit der Umsetzung der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auseinander. Die Stadt bekennt sich öffentlich zu den Grundsätzen der Charta und plant einen Aktionsplan, der unter anderem auf Gewaltprävention fokussiert. Gleichzeitig wird an der Digitalisierung der Kassen- und Anordnungsprozesse gearbeitet, um Effizienz und Transparenz in der Verwaltung zu erhöhen. Zudem wurde ein neues Volontariat in Kunstsammlungen und Museen ins Leben gerufen, um Nachwuchskräfte zu gewinnen.

Sport und Bau: Sanierungen und Planungen

Im Sportausschuss wurde die Sanierung der Erhard-Wunderlich-Sporthalle weiter vorangetrieben. Der dritte Bauabschnitt beinhaltet den Sanitärbereich und ist Teil des Stadtentwicklungskonzepts (STEK). Die Halle ist nicht nur ein Baudenkmal, sondern auch eine zentrale Anlaufstelle für Schul- und Breitensport. Im Bauausschuss wurde hingegen beschlossen, den Grundsatzbeschluss für das Sukkulentenhaus aufzuheben – aus Kostengründen und aufgrund der veränderten Prioritäten. Die Spendengelder sollen stattdessen in andere Projekte investiert werden.

Überblick: Gleichstellung, Digitalisierung und Prävention

Ein zentraler Trend in der Politik Januar 2026 war die Auseinandersetzung mit Gleichstellung und sozialer Zukunftsfähigkeit. Ob in der Charta für Frauen und Männer, in der Jugendprävention oder in der Digitalisierungsstrategie – die Stadt setzt auf Inklusion, Transparenz und Partizipation. Gleichzeitig zeigt sich, dass Vernetzung und Nachhaltigkeit in vielen Bereichen noch Stärkung bedürfen – insbesondere im Bereich der Jugendbeteiligung.

Fazit und Ausblick

Der Januar 2026 war in Augsburg ein Monat des Strategischen Denkens und Vorbereitenden Handelns. Die Stadt hat Weichen für mehr Gleichstellung, bessere Prävention und modernere Verwaltungsprozesse gestellt. Was bleibt, ist die Aufgabe, diese Maßnahmen konsequent umzusetzen – und dabei auch Jugendliche und Bürgerinnen und Bürger mit einzubeziehen. Im Februar wird sich zeigen, ob die geplanten Projekte in die konkrete Umsetzung übergehen – und ob die Stadt ihre Visionen in die Realität überführen kann.

Quellen

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