Bietigheim-Bissingen: Monatsrückblick März 2026
In diesem Monatsblog fassen wir die wichtigsten Entscheidungen und Entwicklungen in Bietigheim-Bissingen im März 2026 zusammen. Vom Haushalt bis zur Stadtplanung – hier finden Sie die Fakten, die Sie als Bürger*in betreffen.
Stabilität und Zukunft – Die kommunalen Meilensteine im März
Was diesen Monat wichtig war
- Der Gemeinderat stimmte einstimmig dem Haushalt 2026 zu, inklusive Investitionsplanung bis 2029.
- Eine Freundschaft mit Aranjuez in Spanien wurde beschlossen – ein neuer internationaler Partner.
- Der Bebauungsplan „Wobachstraße/Felsenkellerweg“ erhielt den Entwurfsbeschluss.
- Radwegeplanung um den Bürgergarten setzt Zeichen für mehr Mobilität und Nachhaltigkeit.
- Die Stadt baut ihre internationalen Beziehungen aus, auch wenn Sicherheitsbedenken Schulenaustausch stoppen.
Haushalt 2026: Sicherheit und Investitionen
Der Gemeinderat von Bietigheim-Bissingen hat am 10. März 2026 den Haushalt 2026 sowie den Finanzplan bis 2029 einstimmig beschlossen. Der Haushalt sieht für das laufende Jahr Zuschüsse in Höhe von 15.000 Euro vor, für die Folgejahre jeweils 2.000 Euro.
Im Jahr 2021 wies die Stadt ein Gesamtergebnis von rund 9,1 Millionen Euro aus, wobei der Zahlungsmittelüberschuss bei knapp 11,8 Millionen Euro lag. Diese finanzielle Stabilität ermöglicht Investitionen in zukunftsweisende Projekte wie den Gewerbepark Bietigheimer Weg, dessen Investitionsprogramm ebenfalls einstimmig beschlossen wurde.
Die Haushaltssatzung 2026 und der Finanzplan bis 2029 sind somit nicht nur finanziell solide, sondern auch ein Ausdruck langfristiger Planungssicherheit – eine gute Grundlage für die Entwicklung der Stadt in den nächsten Jahren.
Stadtplanung im Fokus: Bebauungsplan und Infrastruktur
Im März wurden wichtige planerische Entscheidungen getroffen, die die Stadtlandschaft prägen werden. Der Entwurfsbeschluss für den Bebauungsplan „Wobachstraße/Felsenkellerweg“ ist ein Meilenstein für die Entwicklung des Stadtteils.
Außerdem wurde die Planung von Radwegen rund um den Bürgergarten einstimmig beschlossen. Diese Maßnahme ist ein Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität und stärkt den Nahverkehr in der Stadt.
Zudem wurde der Verwaltung die Zustimmungsbefugnis gemäß § 36a BauGB übertragen, was die Entscheidungsfindung bei baulichen Projekten beschleunigen könnte.
Internationale Beziehungen und Partnerschaften
Bietigheim-Bissingen hat sich im März 2026 als Stadt mit offenen Türen gezeigt. Der Gemeinderat beschloss die Eingehung einer Freundschaft mit Aranjuez, Spanien – ein weiterer Schritt in die internationale Vernetzung.
Zudem will die Stadt ihre Beziehungen zu Zlaté Hory, Pontelongo, Downers Grove, Tupungato und Chivasso vertiefen, ohne zunächst formelle Vereinbarungen anzustreben. Allerdings wurde der Austausch mit israelischen Schulen aufgrund der Sicherheitslage beendet.
Diese Entscheidungen zeigen, dass Bietigheim-Bissingen sowohl kulturell engagiert als auch sensibel gegenüber aktuellen Herausforderungen ist.
Weitere Impulse für die Stadtentwicklung
Die Freundschaft mit Aranjuez ist nicht nur ein symbolischer Akt, sondern kann langfristig zu wirtschaftlichen und kulturellen Austauschbeziehungen führen. Gleichzeitig zeigt die Stadt, dass sie auch bei internationalen Beziehungen pragmatisch bleibt – wie im Fall des Schulenaustauschs mit Israel.
Die Investitionsplanung für den Gewerbepark Bietigheimer Weg ist ein weiteres Signal für Wirtschaftsstandort Bietigheim-Bissingen. Sie unterstreicht die Bereitschaft der Stadt, in Zukunftsfelder zu investieren.
Fazit und Ausblick
Der März 2026 war ein Monat, in dem Bietigheim-Bissingen sowohl in der finanziellen als auch in der planerischen Hinsicht klare Weichen gestellt hat. Der Haushalt 2026 und der Finanzplan bis 2029 bieten Sicherheit, die Bebauungspläne und Infrastrukturmaßnahmen zeigen den Willen zur nachhaltigen Stadtentwicklung, und die internationalen Beziehungen unterstreichen die offene und vernetzte Identität der Stadt.
Im April wird sich zeigen, wie schnell die beschlossenen Projekte in die Umsetzung kommen. Bürger*innen und Unternehmen können sich auf eine Stadt freuen, die sich strategisch und mit Weitblick weiterentwickelt.
Quellen
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