Bad Wurzach im März 2026 – Klima, Kindertagestätten und Kommunikation im Fokus
Im März 2026 standen in Bad Wurzach Themen wie Klimaschutz, kommunale Bauvorhaben und Feuerwehrinternum ab. Erfahren Sie, welche Projekte und Entscheidungen den Monat geprägt haben.
Klima, Kinder und Kommunikation: Die Themen des März
Was diesen Monat wichtig war
- Kindergartenumbau in Seibranz: Der Umbau des Untergeschosses der Grundschule Seibranz zu einem dreigruppigen Kindergarten nimmt konkrete Formen an. Das Stadtbauamt hat die Planung beauftragt.
- Feuerwehrentscheidungen: In mehreren Ortschaften wurden neue Kommandanten und Stellvertreter bestätigt, und die Entschädigungen für ehrenamtliche Feuerwehrleute wurden erhöht.
- Klimaschutzziele: Die Stadt hat sich verpflichtet, jährlich 200 kWp Photovoltaikleistung auf städtischen Liegenschaften zu installieren und bis 2028 eine kommunale Wärmeplanung zu erstellen.
- Marktbus bis August 2027: Der barrierefreie Marktbus bleibt bis August 2027 in Betrieb und wird weiterhin von Ehrmann Reisen betrieben.
- Spielplatzmodernisierung: Die Verwaltung soll das Spielplatzkonzept aktualisieren, mit Schwerpunkt auf Mehrgenerationenspielplätzen und Erweiterungen wie im Kurpark.
Kindertagestätten und Baumaßnahmen: Seibranz und Arnach im Fokus
Der Umbau der Grundschule in Seibranz zu einem Kindergarten ist ein Meilenstein in der kommunalen Kinderbetreuung. Mit einem dreigruppigen Konzept wird die Stadt auf steigende Nachfrage reagieren. Die Planung wird durch vier europaweite Vergabeverfahren unterstützt – für Architektur, HLS, Elektro und Freianlagen. Das Architekturbüro Professor Thomas Hirthe betreut das Projekt pauschal mit 35.000 Euro.
In Arnach stand derweil ein Baugesuch für den Umbau eines Wohn- und Ökonomiegebäudes im Mittelpunkt. Der neue Stadtbaumeister Andreas Heine-Strahl stellte sich dem Ortschaftsrat vor und beantwortete Fragen zu seiner Rolle. Die Diskussion zeigte, dass in kommunalen Gremien nicht nur Entscheidungen getroffen, sondern auch Vertrauen und Transparenz aufgebaut werden.
Klimaschutz und Energie: Bad Wurzach setzt auf Solar und Wärmeplanung
Die Stadt hat sich verpflichtet, jährlich 200 kWp Photovoltaikleistung auf städtischen Liegenschaften zu installieren. Dies ist ein entscheidender Schritt im kommunalen Klimaschutzprogramm. Zudem ist eine kommunale Wärmeplanung bis Anfang 2028 geplant – ein Prozess, der sowohl die Energieversorgung als auch die CO₂-Bilanz der Stadt beeinflussen wird. Die Verwaltung wird ein externes Planungsbüro beauftragen, und die Kosten müssen in den Haushalt eingepflegt werden.
Diese Maßnahmen sind nicht nur auf die gesetzlichen Vorgaben ausgerichtet, sondern auch auf die langfristige Energieversorgungssicherheit und Klimaneutralität der Stadt. Sie zeigen, wie Kommunen aktiv in einer Klimakrise handeln können.
Feuerwehr und Ehrenamt: Neue Kommandanten und höhere Entschädigungen
In mehreren Ortschaften – darunter Eintürnen, Dietmanns und Unterschwarzach – wurden neue Abteilungskommandanten und Stellvertreter bestätigt. Diese Entscheidungen spiegeln die Stabilität und Struktur der Freiwilligen Feuerwehr in Bad Wurzach wider.
Zudem wurde die Feuerwehr-Entschädigungssatzung (FwES) geändert. Die Gesamtauszahlung steigt von 15.246 Euro auf 21.750 Euro pro Jahr, was einer Erhöhung um über 40 Prozent entspricht. Die Einsatzentschädigung wird schrittweise auf bis zu 17 Euro angehoben. Diese Anpassungen sollen das ehrenamtliche Engagement stärken und den hohen Anforderungen an die Feuerwehrkräfte gerecht werden.
Kommunikation und Transparenz: Bürgerfragen und Sitzungsabläufe
In mehreren Ortschaftsrats- und Gemeinderatsitzungen standen Bürgerfragen und Transparenz im Vordergrund. In Haidgau und Arnach wurde betont, dass die Öffentlichkeit nicht nur informiert, sondern aktiv einbezogen werden soll. Die Veröffentlichung von Sitzungspaketen, Protokollen und Bankverbindungen ist ein Schritt in Richtung mehr Partizipation.
Zudem wurde in mehreren Orten auf die aktuelle Wasserqualität (z. B. im Metzisweiler) und Veränderungen im Regionalverkehr ab 2027 hingewiesen. Solche Themen zeigen, dass die Kommunikation nicht nur auf Entscheidungen beschränkt sein darf, sondern auch auf Vorbereitung und Information.
Ausblick: Was kommt im April?
Im April werden die ersten Ergebnisse der Photovoltaik-Vergabeverfahren sichtbar. Zudem ist mit der Fortschreibung des Spielplatzkonzepts zu rechnen, was die Ausgestaltung von Freizeit- und Begegnungsräumen in der Stadt beeinflussen wird. Zudem könnte der kommunale Wärmeplanung ein erster Schritt folgen.
Quellen
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